Mobil in Leipzig: Mit Auto, Fahrrad und Co.

Die bekannte Messestadt ist eine kleine Großstadt. Trotz der rund 550.000 Einwohner ist die Ausdehnung der Stadt überschaubar und alle Ecken der Metropole sind gut erreichbar und an das Verkehrsnetz angeschlossen. Touristen und Einwohner haben zahlreiche Möglichkeiten, um hier schnell voranzukommen und die Stadt zu erkunden.

Das nächtliche Leipzig an Weihnachten entdecken

Leipzig bei Nacht. (Bild: Andreas Schmidt / LTM)

Mit Tram und Bus durch Leipzig

Besucher der Stadt entdecken schnell die Möglichkeiten der Verkehrsmittel der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). Mit etwa 14 Straßenbahnlinien und ca. 25 Buslinien ist die Stadt komplett erschlossen und erlaubt dank zahlreicher Knotenpunkte ein schnelles Vorankommen ohne lange Wartezeiten.

Zu besonderen Anlässen wie etwa dem Wave Gotik Treffen (WGT) fahren sogar die Sonderlinien 13 und 31. Ab Goerdeler Ring, Hauptbahnhof, Augustsplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz sind nahezu alle Haltestellen in Leipzig erreichbar. Von diesen zentralen Stationen aus benötigt keine Tram länger als etwa 30 Minuten zur jeweiligen Endhaltestelle.

Straßennetz der Stadt

Der Innenstadtring Leipzigs umschließt das verhältnismäßig kleine Zentrum mit seinen zahlreichen Geschäften und Restaurants. Je nach Verkehrslage und Wetter sind auch mit dem Auto alle Stadtteile sehr gut zu erreichen und gut ausgeschildert. Hinzu kommen viele Parkmöglichkeiten im Innenstadtbereich, die über Leuchttafeln die jeweiligen freien Platzzahlen anzeigen. Auch Gäste, die mit Mitautos unterwegs sind, laufen also keine Gefahr, sich zu verirren oder ein langes Suchen in Kauf nehmen zu müssen.

Dank der A 14 sind auch schnelle Verbindungen zwischen dem Flughafen Halle/Leipzig und den Städten Leipzig und Halle gewährleistet. Leipzig ist infrastrukturell gesehen eine der am besten entwickeltsten Städte des Freistaates Sachsen. In Leipzig gelten außerdem Umweltrichtlinien, weswegen Autos über eine Umweltplakette verfügen müssen.

Clara Zetkin

Clara-Zetkin-Staue im gleichnamigen Park Bild: OTFW/ Wikipedia unter CC BY-SA 2.5)

Der Drahtesel als beliebte Fortbewegungsmöglichkeit

Wer sich durch den Clara-Zetkin-Park in Leipzig bewegen will oder gar den Wildpark im Süden der Stadt erkunden möchte, kann dies mit dem Fahrrad tun. Räder sind in der Stadt auch an verschiedenen Verleihstationen erhältlich. Außerdem ist die Stadt durch nextbike erschlossen, was das bequeme Ausleihen über Handy-App ermöglicht.

So lassen sich bis zu vier Räder ausleihen, was insbesondere für Familien ideal ist. Von Gohlis im Norden bis zur Südvorstadt können Besucher die Stadtteile von Klein-Paris, wie Leipzig liebevoll genannt wird, erkunden. Radfahrer bewegen sich sicher auf den vielen ausgewiesenen Radwegen durch die Stadt und können sich auf die Sehenswürdigkeiten konzentrieren.

Fazit: Letztlich ist vor allem die Planung entscheidend und nicht das Verkehrsmittel. Leipzig zeichnet sich durch kurze Wege und eine übersichtliche Infrastruktur aus.

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