Mendebrunnen

Mendebrunnen

Der Mendebrunnen am Augustusplatz(Bild:LTM/Andreas Schmidt)

Der Mendebrunnen auf dem Augustusplatz vorm Gewandhaus ist die größte und prunkvollste Brunnenanlage Leipzigs. Seinen Namen erhielt er von Marianne Pauline Mende, die testamentarisch festgelegt hatte, dass 150.000 Goldmark aus ihrem Nachlass dazu verwendet werden sollen, einen „Stadt verschönernden Brunnen“ in Innenstadtnähe zu erbauen. Die Pläne für den ab 1883 errichteten Brunnen stammten von Adolf Gnauth. Nach dessen Tod übernahm Stadtbaurat Hugo Licht die Leitung des Baus. Die bronzenen Brunnenfiguren gestaltete der Münchner Bildhauer Jacob Ungerer in Anlehnung an den italienischen Barock. Zu sehen sind Motive aus der griechischen Mythologie wie die Darstellungen von Fabelwesen und von Triton, Sohn des griechischen Wassergottes, die vermutlich auf die Bedeutung des Wassers für den Menschen hinweisen sollen.

Der Leipzigern dient der Mendebrunnen vor allem als Treffpunkt. Am starken Kontrast, den er zum Neubaugebäude des Gewandhauses bildet, stört sich dabei niemand. Vielmehr vereint der Augustusplatz mit Oper, Uniriese und Neubau der Paulinerkirche auf einen Blick noch weitere Wahrzeichen Leipzigs aus den unterschiedlichen Epochen der Stadt.

Adresse

Augustusplatz
Leipzig

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